Pressemitteilung Unterbezirk Altötting: Nach Warnung vor verseuchten Fischen

Veröffentlicht am 30.05.2019 in Lokalpolitik

Nach Warnung vor verseuchten Fischen: SPD fordert Untersuchung von allen Lebensmitteln, die im Einzugsgebiet der Alz im Freien angebaut oder geerntet werden.

Angesichts der nun endlich erfolgten Warnung vor dem Verzehr von verseuchten Fischen im Alzgewässer fordert die SPD im Landkreis Altötting eine umfassende Untersuchung aller Lebensmittel und Erzeugnisse, die im Einzugsgebiet der Alz angebaut oder mit Wasser aus der Alz bewässert werden.

Die SPD wendet sich entschieden dagegen, dass erneut eine Scheibchentaktik durch die zuständige Aufsichtsbehörde angewendet wird, wie sie durch das Vorgehen beim PFOA belasteten Trinkwasser in der Vergangenheit hinlänglich bekannt ist.

Bereits seit 2011 wurde ein Anstieg der PCB – Belastung bei Alz-Fischen (Mittelwert von 17 Mikrogramm pro Kilo auf 77 Mikrogramm/kg: zulässige Höchstmenge 75 Mikrogramm/kg) festgestellt. Darüber hinaus haben Fische in der Alz erhöhte Werte bei Perfluordekansäure (PFDA). PFDA reichert sich bei Fischen stärker an, als das viel diskutierte PFOA. Eine starke Anreicherung auch bei Säugetieren und Menschen ist daher wahrscheinlich.

Dennoch haben die zuständigen bayrischen Behörden es nicht für notwendig erachtet die Bürger umfassend zu informieren, besonders die Risikogruppe der mehr als 850 aktiven Angler des Fischereivereins Burghausen blieb gänzlich ohne Informationen.

Eine SPD Anfrage an die Staatsregierung hat bestätigt, dass untersuchte Fische an der Alz stark belastetet sind. Die PFC-Belastungen liegen 15-fach über den in Baden-Württemberg festgelegten Beurteilungswerten.

„Nach Trinkwasser und Fischen, was kommt als nächstes?“, diese Frage stellt die SPD im Landkreis Altötting im Namen aller betroffenen Bürger und erwartet vom Landratsamt eine umfassende Informationen der Bevölkerung. Insbesondere ist die Frage interessant welche Untersuchungen es in der Vergangenheit bereits gegeben hat, die jetzt noch unter Verschluss gehalten werden. Untersuchen und Aufklären ist das Gebot der Stunde.

 

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