SPD Ortsverein Marktl am Inn

Pressemitteilung des Landtagsabgeordneten Günther Knoblauch vom 10.11.2016

Veröffentlicht am 10.11.2016 in MdB und MdL

Schwimmbadsterben in Bayern geht weiter
Landtagsabgeordneter Günther Knoblauch (SPD) warnt: jedes dritte Bad ist sanierungsbedürftig

Mühldorf/Altötting/Traunstein. Das Schwimmbadsterben in Bayern geht weiter, das hat eine Anfrage der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag ergeben. Seit einer gleichlautenden Anfrage im Jahr 2014 wurden im Landkreis Mühldorf eines (Kraiburg) und im Landkreis Traunstein zwei Bäder (Unterwössen und Tacherting) geschlossen. Sanierungsbedürftig sind 299 von 910 öffentlichen Schwimmbädern in Bayern, das entspricht einem Anteil von 30 Prozent, 54 Bäder sind von der Schließung bedroht.

Günther Knoblauch, MdL warnt: „Alleine 2014 wurden in Bayern 20 Schwimmbäder geschlossen. Das ist schlecht für die Regionen aber auch für die Kinder, von denen immer mehr nicht mehr Schwimmen können!“. Und vom Schwimmbadsterben ist der Regierungsbezirk Oberbayern am stärksten betroffen: seit 2004 wurden 13 öffentliche Bäder geschlossen (Oberfranken 12, Unterfranken 11, Mittelfranken 8, Schwaben 8, Oberpfalz 7, Niederbayern 4).

Heute gibt es im Landkreis Mühldorf nach Zählung des Innenministeriums noch 7 öffentliche Schwimmbäder, in Mühldorf 8 und im Landkreis Traunstein 14. Als Sanierungsbedürftig werden in Oberbayern 63 Bäder bewertet, von Schließung bedroht sind 12. Auch hier sind die heimischen Landkreise vertreten:

Sanierungsbedürftige Bäder:

- Lkr. Mühldorf: Hallenbad Haag, Hallenbad Mühldorf, Schwimmbad Waldkraiburg

- Lkr. Altötting: Freibad St. Georgen, Freibad Burgkirchen, Warmbad Garching a.d. Alz,

                             Freischwimmbad Hubmühle Töging,

- Lkr. Traunstein: Freibad Teisendorf, Freibad Neukirchen, Hallenbad Bernau, Freibad         
                                Traunreut, Freibad Trostberg, Freibad Traunstein, Freibad Siegsdorf,
                                Hallenbad Reit im Winkl, Freibad Ruhpolding, Hallenbad Inzell, Seebad
                               Schnaitsee

Von Schließung bedrohte Bäder:

- Lkr. Mühldorf: Hallenbad Haag

- Lkr. Traunstein: Hallenbad Bernau, Hallenbad Reit im Winkl, Hallenbad Inzell, Seebad
                                Schnaitsee

Viele Kommunen seien nicht mehr in der Lage, die anfallenden Sanierungen durchzuführen und die laufenden Betriebskosten für ihre Bäder zu bezahlen, so Knoblauch. „So können die bayerischen Schulen den Schwimmunterricht nicht mehr im notwendigen Umfang durchführen!“ Schon jetzt kann laut DLRF bereits jedes zweite 10-jährige Kind nicht schwimmen. Deshalb fordert die SPD- Landtagsfraktion einen staatlichen Sonderfonds in Höhe von 30 Millionen Euro, in Härtefällen bis zu 100 Prozent, sofern die Kommunen keine Eigenmittel aufbringen können. „Die Regierung darf die Kommunen jetzt nicht im Stich lassen“, so Knoblauch.

Homepage SPD Unterbezirk Altötting

Termine

Alle Termine öffnen.

27.01.2022, 19:00 Uhr Delegiertenkonferenz mit Neuwahlen(verschoben)
wegen aktueller Corona Situation bis auf weiteres verschoben Aufgrund der steigenden Inzidenzzahlen und hochans …

Mitglied werden!

Mitglied werden!

Download

OV-Zeitung

WebsoziInfo-News

18.01.2022 19:55 HAPPY BIRTHDAY! – BETRIEBSVERFASSUNGSGESETZ WIRD 50
Demokratie im Betrieb, Mitbestimmung durch die Beschäftigten, ist ein entscheidender Baustein für starke Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern – und für den Erfolg der Sozialen Marktwirtschaft. Grundlage dafür ist die große Reform des Betriebsverfassungsgesetzes von 1972. Heute vor 50 Jahren ist sie in Kraft getreten. Die Reform vom 18. Januar 1972 stärkte die Rechte der

18.01.2022 19:20 § 219A WIRD GESTRICHEN – „DAS WAR HÖCHSTE ZEIT“
Die Regierung will Frauen in Konfliktsituationen besser unterstützen. Dazu gehört auch, dass Ärztinnen und Ärzte umfassend medizinisch informieren können, wenn es um einen möglichen Schwangerschaftsabbruch geht. Die Koalition streicht darum jetzt „ein Relikt aus der Kaiserzeit“: den Paragrafen 219a. Bislang müssen Frauenärztinnen und -ärzte Strafverfolgung fürchten, wenn sie auf ihren Internetseiten darüber informieren, dass sie

18.01.2022 18:46 ARBEITS- UND SOZIALMINISTER IM INTERVIEW – VIEL AUFBRUCH MÖGLICH
Nicht nur die ökologische und wirtschaftliche, auch die soziale Erneuerung des Landes ist Aufgabe der Fortschrittsregierung. Inzwischen sei „viel mehr an Aufbruch“ als in den vergangenen Jahren möglich, sagt Arbeits- und Sozialminister Hubertus Heil – und auch, was das konkret für die Menschen heißt. Im Interview mit der Augsburger Allgemeinen (Samstag) skizzierte Heil, was er

Ein Service von websozis.info