ANA 02.03.10: Vortrag über Online-Games, Facebook & Co

Veröffentlicht am 02.03.2010 in Arbeitsgemeinschaften

Simone Lackerbauer referierte bei der AsF

Neuötting. Wenn sich Jugendliche über ihre „Avatare“ in „MMORPGs“ unterhalten, können ältere Generationen meist mit dieser Sprache nur wenig bis gar nichts anfangen. Um diesen Konflikt etwas aufzulockern, hielt Simone Lackerbauer am Freitag auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) im Neuöttinger Rathaus einen Vortrag zum Thema „Online-Games, Facebook & Co“.
Dabei zeigte die Referentin die Möglichkeiten der Internetnutzung auf, die weit über das Versenden von E-Mails hinausgehe. Für viele bedeute das WorldWideWeb vor allem persönliche Selbstentfaltung, denn: Nirgendwo sei es leichter, Dinge über sich preiszugeben. Das „Netz“ könne etwa ein Sprungbrett sein, um berühmt zu werden - „auch wenn dies manchmal bedeutet, sich selbst total lächerlich zu machen.“
Ebenso veranschaulichte Lackerbauer, welch faszinierende Wirkung von Online-Welten auf die Jugendlichen ausgeht. „Was viele Erwachsene als pure Zeitverschwendung sehen, ist für Jugendlich eine hervorragende Möglichkeit, sich mit anderen zu messen, Aufgaben zu lösen und zu kommunizieren.“ Dass Online-Gaming nicht nur bedeutet, stundenlang allein vor dem Computer zu sitzen, beweisen Aktionen von Clans und Communities, die sich auch im „real Life“ etwa zu LAN-Sessions treffen, bei denen das Miteinander eine große Rolle spielt.
Ein weiterer Punkt, der häufig zu Generationen-Konflikten führe, seien Lackerbauer zufolge soziale Netzwerke wie Facebook. „Jugendliche lieben es, persönliche Dinge von sich preiszugeben und ihre Partyfotos zu zeigen - doch gerade hier stößt man bei Älteren auf Unverständnis.“ Worin genau der Sinn liege, sich selbst zum „gläsernen Menschen“ zu machen, lasse sich nicht genau beantworten, die Vor- und Nachteile jedoch zumindest aufzeigen. Gerade auf Community-Seiten könne man vom selbst-designten Artwork bis zur eigenen Musik seine Fähigkeiten präsentieren und dafür Anerkennung finden. Die Gefahren seien jedoch gerade Erwachsenen bekannt. Die Plattformen zum viralen Marketing zu nutzen ist dabei noch harmlos, denn: „Was einigen Angst macht, ist, dass wirklich jeder meine Vorlieben und Interessen kennt und im Extremfall auch gegen mich benutzen kann.“
Wirklich wichtig sei es, so Lackerbauer, dass Eltern gemeinsam mit ihren Kindern das Internet kennen lernen. - ak

 

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