SPD Marktl


Max Baumgartner

 

 

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27.06.2019 in Veranstaltungen von SPD Burghausen

Stadtteilspaziergang Feuerwehr und Jugendzentrum

 

SPD OV Burghausen - Stadtteilspaziergang Feuerwehr und Jugendzentrum -

 

Die Serie Stadtteilspaziergänge der Burghauser SPD mit dem Bürgermeisterkandidaten Florian Schneider hatte am 26. Juni im Stadtzentrum die Freiwillige Feuerwehr (FFW) und das benachbarte Jugendzentrum (JUZ) zum Ziel. Im Gegensatz zu den vergangenen Stadtteilspaziergängen kamen vor allem interessierte Burghauser aus dem gesamten Stadtgebiet und nicht so sehr Nachbarn der besuchten Einrichtungen.

Der Vorstand der FFW, Thomas Lindner machte gleich zu Beginn zu einem weit verbreiteten Missverständnis eine klare Aussage: Alle Männer der Feuerwehr, und inzwischen auch Frauen, sind Ehrenamtliche. Erster Kommandant Florian Hobmeier ergänzte: Wenn sie per Piepser-Alarm zu Einsätzen gerufen werden, ist das ihre Freizeit und tagsüber ist die Toleranz ihrer Arbeitgeber gefordert. Die FFW ist ein Verein, jedoch kein gewöhnlicher, denn eine gut ausgestattete und arbeitsfähige Feuerwehr ist Pflichtaufgabe der Stadt. Interessant war der, mit viel Rechnern und Kommunikationstechnik ausgestattete, Raum für die Krisenleitstelle. Der wird bei Großeinsätzen gebraucht. Vorbei an Sanitär und Umkleideräume, die jetzt auch separat für Männer und Frauen sind, ging es in die Garagen. Von 30 Meter ausfahrbaren Hubsteiger bis zum extra kleinen Löschfahrzeug, um auch durch die historischen Tore der Burg zu kommen, zeigte jedes Fahrzeug Ausstattung für besondere Einsatzschwerpunkte. Alleine das Beispiel einmal einen hydraulischen Spreizer in Händen zu halten zeigte, dass viel Übung, Geschick und durchaus auch Kraft bei den Notfalleinsätzen nötig sind. Für ihre mitgekommenen Enkel fragte eine Oma, ab welchem Alter Kinder bei der FFW sein können. Ab 12 Jahre war die Antwort. Für die beiden Enkel ginge dies nur, wenn man das Alter der beiden zusammenzählen könnte.

Thomas Lindner übergab die Besuchergruppe an die benachbarte Jugendpflege der Stadt Burghausen.

 

Die Mitarbeiter Burghauser Jugendpflege, Hannes Schwankner und Florian Zitzelsberger informierten über die Arbeit der Jugendpflege, vor allem auch zum Stand des Umbaus der Räume des ehemaligen Bauhofs für das Jugendzentrum (JUZ). Zur Frage von Florian Schneider, warum die, seit Herbst laufenden Bauarbeiten immer noch nicht fertig sind, gab es vielfältige Gründe. Vor allem die Mischung an Eigenleistung, Schwierigkeiten Handwerker zu bekommen und ausstehende Sicherheitsprüfung verzögerten den Umbau immer wieder. Eine Vertreterin des Jugendrates, Johanna Schachtl bedauerte die zögerlichen Umbauarbeiten. Die Jugendlichen sind ja nicht primär Handwerker, wie Bodenleger oder Sanitärtechniker. Einige Jugendliche sind bereits wieder abgesprungen, weil die Räume einfach nicht für die eigentlichen Zwecke des JUZ bereit sind. Hier hätte sie sich intensivere Unterstützung erwartet. Die Nachbarschaft von Feuerwehr und JUZ ist bei der Zufahrt im Hof noch kritisch. Bei Alarm kommen Feuerwehrler unter Zeitdruck durch den Hof mit ihren privaten Pkw an, um dann mit Einsatzfahrzeugen schnellstens über den Hof weg zum Einsatzort zu eilen. Wenn sich in der Situation Jugendliche des JUZ auf dem Hof aufhalten, kann es gefährlich werden. Dafür muss unbedingt eine Lösung gefunden werden. Nach der Besichtigung der Räume kam es noch zu einer Begegnung mit einer neuen Gruppe der Jugendkultur, Lightning Bird e.V, die sich in Burghausen, aber auch in der Region mit diversen Angeboten einen Namen macht. Sie bereiteten gerade eine Lesung für das bevorstehende Wochenende im Saal des JUZ vor.

Und ab sofort sind auch die Mitarbeiter des Jugendbüros im JUZ untergebracht.